hero image
von Ham Vocke

Im Sommerloch

Irgendwie ist es verdächtig ruhig im Doppelkopf Club. Die letzten Neuigkeiten faseln irgendwas von einem lauwarmen Aprilscherz. Und danach? Nichts. Komplette Funkstille.

Ist etwa die Luft raus im Doppelkopf Club?

Ganz im Gegenteil. In den Sommermonaten geht’s natürlich gerne mal etwas ruhiger zu, aber ich habe mir dennoch viel Zeit genommen, um Dinge zu verbessern und den Grundstein für zukünftige Funktionen zu legen.

Arbeit hinter den Kulissen

Viel Arbeit der letzten Wochen hat sich hinter den Kulissen abgespielt und ist gar nicht oder nur wenig für Spieler im Doppelkopf Club sichtbar:

Mehr Spieler, mehr Spiele, mehr Feedback

Eine Sache, die mich sehr freut ist, dass immer mehr Spieler und solche, die es werden wollen, ihren Weg auf diese Seite finden. doppelkopf.club klettert stetig in den Suchergebnissen von Suchmaschinen und Empfehlungen von KI Chatbots nach oben. Die Seite hat stetig mehr Besucher, die das Spiel lernen und im Browserspiel gegen den Computer antreten. Ihr alle spielt immer mehr Spiele, und im August haben wir die Schwelle von 600,000 gespielten Spielen überschritten.

Gleichzeitig erreicht mich immer wieder Feedback per E-Mail, das ich immer sehr gerne lese. Viele Spieler haben sich die Zeit genommen um einfach mal “Danke” zu sagen oder mir konstruktives Feedback und Ideen zukommen zu lassen.

Es macht mich stolz, dieses Wachstum zu sehen. Doppelkopf Club ist ein Herzensprojekt und ich stecke viel Arbeit und Gedanken in diese Seite. Zu sehen und zu hören, dass immer mehr Leute Gefallen an dieser Seite finden, macht unheimlich viel Spaß und gibt mir die Motivation, weiterzumachen.

Verbessertes Kartendesign

Auf eine kleine Verbesserung, die gerade ganz frisch gelandet ist, möchte ich hier noch einmal hinweisen:

Immer wieder erreichen mich Rückmeldungen, dass das Design der Karten nicht ideal ist. Einige von euch finden sie schwer lesbar (Kreuz und Pik sind etwa schwer auseinanderzuhalten). Andere vermissen die Bilder auf den König-, Dame- und Buben-Karten. Wieder andere würden gerne mit deutschem statt französischem Blatt spielen. Das sind alles gute Punkte, aber nicht alle lassen sich so ganz einfach adressieren.

Die große Herausforderungen beim Design von Karten ist, dass ich so viele Verschiedene Anforderungen unter einen Hut bringen muss:

Das bringt ein paar Herausforderungen mit sich. Ich versuche derzeit, das Kartendesign sehr einfach zu gestalten. Echte Spielkarten sind 59 x 91 mm groß. Im Doppelkopf Club habe ich 72 x 108 Pixel auf großen Geräten und gerade mal 40 x 60 Pixel auf Smartphones. Je nach Bildschirmauflösung sind das vielleicht maximal 25mm. Bilder sehen immer schnieke aus, aber sind in kleinen Größen einfach sehr schwer lesbar. Echte Spielkarten nachzuahmen funktioniert in dieser Mini-Größe leider nicht wirklich gut.

Heute habe ich ein paar kleine Verbesserungen vorgenommen. Nichts Weltbewegendes, aber immerhin sollten diese Änderungen etwas zur Lesbarkeit beitragen. Die Kartensymbole (Kreuz, Pik, Herz, Karo) sind jetzt einheitlich. Vorher wurden sie auf jedem Gerät leicht unterschiedlich dargestellt, jetzt sehen sie auf jedem Gerät gleich aus. Ich habe außerdem die Kartensymbole vergrößert und den vorhandenen Platz etwas besser genutzt.

Auf großen Geräten muss man schon sehr genau hinschauen, um die Unterschiede zu erkennen:

desktop, vorherdesktop, nachher
Kartendesign auf großen Bildschirmen. Links: vorher, rechts: nachher. Ziehen zum Vergleich.

Auf kleinen Geräten fällt die Änderung stärker ins Auge:

mobile, vorhermobile, nachher
Kartendesign auf Smartphones. Links: vorher, rechts: nachher. Ziehen zum Vergleich.

Das wäre alles für heute. Schickt mir gerne weiterhin Feedback. Und weiterhin viel Spaß da draußen!

Ham


Titelbild: Smithsonian on Unsplash