
Im Sommerloch
Irgendwie ist es verdächtig ruhig im Doppelkopf Club. Die letzten Neuigkeiten faseln irgendwas von einem lauwarmen Aprilscherz. Und danach? Nichts. Komplette Funkstille.
Ist etwa die Luft raus im Doppelkopf Club?
Ganz im Gegenteil. In den Sommermonaten geht’s natürlich gerne mal etwas ruhiger zu, aber ich habe mir dennoch viel Zeit genommen, um Dinge zu verbessern und den Grundstein für zukünftige Funktionen zu legen.
Arbeit hinter den Kulissen
Viel Arbeit der letzten Wochen hat sich hinter den Kulissen abgespielt und ist gar nicht oder nur wenig für Spieler im Doppelkopf Club sichtbar:
- Geschwindigkeit & Ladezeiten: Ich habe viel Arbeit in die Performance der Seite gesteckt. Seiten laden jetzt schneller, es werden weniger Daten übertragen, die Darstellung von Animationen sollte etwas flüssiger laufen. Das kann vor allem auf älteren Geräten einen Unterschied machen. Die Seite war schon immer relativ schlank und ist jetzt noch schlanker.
- Barrierefreiheit: Mir ist es wichtig, dass möglichst viele Spieler Spaß im Doppelkopf Club haben. In den letzten Wochen habe ich deshalb einige Verbesserungen für Benutzer, die mit Screen Readern arbeiten, vorgenommen.
- Spielerverhalten: So langsam kommen immer mehr Spieler auf die Seite, die bereits alte Hasen im Doppelkopf sind. Mich erreichen zunehmend Rückmeldungen, dass die Computerspieler zu viele Fehler machen und einfach nicht gut genug spielen. Ich habe die Rückmeldungen gesammelt und bereits einige kleine Verbesserungen vorgenommen. Kurzfristig werde ich noch einige Verbesserungen hinzufügen (vor allem die Ansagen müssen mal deutlich besser werden!). Mittelfristig habe ich mir ein neues Konzept überlegt, wie eine Spieler-KI aussehen kann, die etwas klügere und ausgewogenere Entscheidungen treffen kann.
- Community-Funktionen: Am meisten hat mich die Einführung von grundlegenden Community-Funktionen beschäftigf. Ich baue derzeit an Funktionen, die es Spielern erlauben, ein Profil zu erstellen, Spiele festzuhalten und zu analysieren und sich mit anderen Spielern auszutauschen. Ich habe zunächst an den Grundlagen gearbeitet, Server und Datenbanken aufgesetzt, Registrierungs- und Anmeldefunktionen gebaut. Hier geht’s in den nächsten Wochen munter weiter und ich hoffe, dass ich hier vor Jahresende etwas Neues präsentieren kann.
Mehr Spieler, mehr Spiele, mehr Feedback
Eine Sache, die mich sehr freut ist, dass immer mehr Spieler und solche, die es werden wollen, ihren Weg auf diese Seite finden. doppelkopf.club klettert stetig in den Suchergebnissen von Suchmaschinen und Empfehlungen von KI Chatbots nach oben. Die Seite hat stetig mehr Besucher, die das Spiel lernen und im Browserspiel gegen den Computer antreten. Ihr alle spielt immer mehr Spiele, und im August haben wir die Schwelle von 600,000 gespielten Spielen überschritten.
Gleichzeitig erreicht mich immer wieder Feedback per E-Mail, das ich immer sehr gerne lese. Viele Spieler haben sich die Zeit genommen um einfach mal “Danke” zu sagen oder mir konstruktives Feedback und Ideen zukommen zu lassen.
Es macht mich stolz, dieses Wachstum zu sehen. Doppelkopf Club ist ein Herzensprojekt und ich stecke viel Arbeit und Gedanken in diese Seite. Zu sehen und zu hören, dass immer mehr Leute Gefallen an dieser Seite finden, macht unheimlich viel Spaß und gibt mir die Motivation, weiterzumachen.
Verbessertes Kartendesign
Auf eine kleine Verbesserung, die gerade ganz frisch gelandet ist, möchte ich hier noch einmal hinweisen:
Immer wieder erreichen mich Rückmeldungen, dass das Design der Karten nicht ideal ist. Einige von euch finden sie schwer lesbar (Kreuz und Pik sind etwa schwer auseinanderzuhalten). Andere vermissen die Bilder auf den König-, Dame- und Buben-Karten. Wieder andere würden gerne mit deutschem statt französischem Blatt spielen. Das sind alles gute Punkte, aber nicht alle lassen sich so ganz einfach adressieren.
Die große Herausforderungen beim Design von Karten ist, dass ich so viele Verschiedene Anforderungen unter einen Hut bringen muss:
- Karten müssen in verschiedenen Größen funktionieren: vom großen Bildschirm am Schreibtisch über Tablets bis hin zu kleinen Smartphones
- Sie sollen für alle Spieler, egal ob Adlerauge oder eingeschränkte Sicht, gut lesbar sein
- Das Layout des Spiels soll auf Smartphones im Hochformat funktionieren (denn ganz ehrlich, Querformat ist doch irgendwie fummelig und uncool, oder?). Deshalb ist die maximale Größe der Karten stark begrenzt
Das bringt ein paar Herausforderungen mit sich. Ich versuche derzeit, das Kartendesign sehr einfach zu gestalten. Echte Spielkarten sind 59 x 91 mm groß. Im Doppelkopf Club habe ich 72 x 108 Pixel auf großen Geräten und gerade mal 40 x 60 Pixel auf Smartphones. Je nach Bildschirmauflösung sind das vielleicht maximal 25mm. Bilder sehen immer schnieke aus, aber sind in kleinen Größen einfach sehr schwer lesbar. Echte Spielkarten nachzuahmen funktioniert in dieser Mini-Größe leider nicht wirklich gut.
Heute habe ich ein paar kleine Verbesserungen vorgenommen. Nichts Weltbewegendes, aber immerhin sollten diese Änderungen etwas zur Lesbarkeit beitragen. Die Kartensymbole (Kreuz, Pik, Herz, Karo) sind jetzt einheitlich. Vorher wurden sie auf jedem Gerät leicht unterschiedlich dargestellt, jetzt sehen sie auf jedem Gerät gleich aus. Ich habe außerdem die Kartensymbole vergrößert und den vorhandenen Platz etwas besser genutzt.
Auf großen Geräten muss man schon sehr genau hinschauen, um die Unterschiede zu erkennen:


Auf kleinen Geräten fällt die Änderung stärker ins Auge:


Das wäre alles für heute. Schickt mir gerne weiterhin Feedback. Und weiterhin viel Spaß da draußen!
Ham
Titelbild: Smithsonian on Unsplash