Unser Beitrag zur Produktivität am Arbeitsplatz
Unser Aprilscherz ist vorbei. Spielt soviel ihr wollt.
Im März haben wir eine unglaubliche Schwelle überschritten: Spieler auf doppelkopf.club haben über 100.000 Spiele gespielt.
Als ich diese Zahl gesehen habe, war ich zuerst froh, dann stolz, dann skeptisch, und letztlich besorgt: Bei einer durchschnittlichen Dauer von 2 Minuten pro Spiel kommen wir auf satte 200.000 Minuten Spieldauer. Das sind mehr als 3.300 Stunden, oder mehr als 416 Arbeitstage. Weg. Einfach so. Verzockt beim Online-Doppelkopf.
Gleichzeitig kriselt es im Land. Führende Politiker werden nicht müde, uns daran zu erinnern, mehr zu arbeiten, weniger rumzulümmeln, mehr Einsatz zu zeigen. In diesem Licht wird mir ganz schwindelig, wenn ich mir die Zahlen im Doppelkopf Club anschaue.
Ich hatte schon lange die Vermutung, dass ein nicht geringer Teil der Spiele gespielt werden, während wir eigentlich fleißig an wichtigen Themen arbeiten und die Wirtschaft voranbringen sollten.
Um diesen (sicherlich unbeabsichtigten) Ablenkungen bei der Arbeit entgegenzuwirken, veröffentlichen wir heute den Faulpelz-Detektor. Mit Hilfe ausgeklügelter KI sind wir nunmehr in der Lage herauszufinden, ob sich ein Spieler im Doppelkopf Club (versehentlich!) vor wichtiger Arbeit drückt.

Wie es bei KI so ist: So 100% präzise ist das alles noch nicht. Deshalb bauen wir hier im Doppelkopf Club auf das Prinzip Vertrauen: Wenn ihr versprecht, dass ihr euch nicht vor wichtiger Arbeit drückt, dürft ihr weiterhin wie gewohnt spielen.
Ihr dürft mich gerne für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen, wenn die deutsche Wirtschaft in den nächsten Wochen wieder anzieht.
Immer fleißig bleiben!
— Ham